Diese Übersetzung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt, damit Sie die Botschaft in Ihrer eigenen Sprache lesen können. Offiziell sind allein die englische und die spanische Fassung dieser Botschaften, die von der Mission of Divine Mercy veröffentlicht werden; Schwester Amapola erstellt diese selbst. Wo diese Übersetzung von der offiziellen Fassung abweicht, gilt die offizielle Fassung.
Dies ist eine besondere Botschaft in drei Teilen, „Ruhe für deine Seele“, die der Herr Schwester Amapola im August 2017 als Exerzitien für die Mitarbeiter der Mission diktiert hat. Wir ermutigen Sie, zu warten, bis Sie einen ruhigen Augenblick haben, in dem Sie sie in Ruhe lesen können. Betrachten Sie diese Botschaft als Ihre persönlichen Exerzitien, geleitet von Gott.
15. August 2017
– Ruhe für deine Seele
Jesus. In der Morgenfrühe.
EINFÜHRUNG
Kommt zu Mir, ihr alle, die ihr mühselig und beladen seid,
und Ich werde euch Ruhe geben – Ruhe für eure Seelen.1
Meine Kindlein, ihr wisst nicht, wie sehr Ich euch liebe und wie sehr Ich Mich danach sehne, Zeit mit euch zu verbringen – wenn unsere Herzen miteinander sprechen können und wir eines im anderen ruhen können.
Ja, Meine Kleinen, Ich ruhe in euch. Ich komme und lege Mein Haupt an euer Herz, froh, Liebe, Glauben und Gehorsam zu finden; froh, Meine Kinder zu finden.2
In der Welt und in diesem Leben gibt es so viel Arbeit zu tun, so viel Müdigkeit, so viel Erschöpfung. So viel Ermattung eurer Seelen wegen des Leidens, wegen der verschiedenen Prüfungen des Glaubens und des Gehorsams, wegen der Forderungen der Liebe und wegen so vieler anderer Kämpfe, die ihr beständig durchlebt, um Mir treu zu sein.
Ich habe Meine Kinder frei von all diesen Dingen erschaffen – Ich gab ihnen die souveräne Freiheit, Meine Kinder zu sein, Kinder des Großen Königs. Doch die Sünde und der Hass Satans haben Meine Kinder dieser Freiheit beraubt.
Meine Kleinen, das ist die Freiheit, die zu leben Ich euch jetzt einlade, die Ich euch anbiete; und so wie Meine Barmherzigkeit durch ein einziges Gefäß geschöpft wird – das Vertrauen, wie Ich es Meiner kleinen Faustina gesagt habe –, so wird auch diese Freiheit allein durch den einfachen und kindlichen Glauben erlangt. Er wird mit großem „F“ geschrieben [im spanischen Original „Fe“], Meine Kleinen, damit ihr euch seiner Wichtigkeit und seiner lebenspendenden Beschaffenheit bewusst werdet, im Unterschied zum „gewöhnlichen“ Glauben, der verbreiteter, aber geringer ist.3
Ich schule euch darin, diesen Großen Glauben zu empfangen und zu leben, den lebendigen und souveränen Glauben Meiner wahren Kinder.
Ich will, dass er in euch leuchtet wie ein kostbares Juwel; dass er in euch aufquillt wie ein lebenspendender Quell; dass er in euch brennt mit dem Feuer Meiner Liebe.
Worum Ich euch bitte, Meine Kinder, Meine geliebten Kleinen, Meine Getreuen, ist Glaube. Nur dieser unbedingte und unvergängliche Glaube an Meine Liebe zu euch – an Mich – an das, was Ich euch gesagt habe, an alles, was Ich euch verheißen habe.
Meine Kleinen, Ich brauche diesen Glauben in euch, damit ihr wahrhaft und ganz Frei sein könnt [und] zu Meiner Verfügung [steht], um Mir in diesen Großen Stunden zu dienen, die heraufziehen, die schon über uns sind.
Um Meine Werkzeuge sein zu können, brauche Ich, dass ihr durch den Glauben Frei seid.
Seid klein mit Mir [Lächeln], voll Vertrauen wie ein kleines Kind, das, weil es nicht weiß, wie es tun soll, worum der Vater es bittet, Ihm in aller Einfalt sagt: „Vater, ich weiß nicht, wie ich tun soll, worum Du mich bittest, aber ich will es tun, [Lächeln] hilf mir, denn ich bin klein, zu klein und arm …“4
Diesem Gebet kann Ich nicht widerstehen [Lächeln], und Ich komme und lehre euch [Lächeln] und trage euch auf Meinen Armen. [Lächeln]
Bringt Mir euer Verlangen dar, diesen Glauben zu leben und Meine Freiheit zu empfangen, und Ich werde das Übrige tun.
Meine Kinder, seht ihr, dass ihr, indem ihr das tut, [schon] beginnt, in Freiheit zu leben? [Lächeln]
Während dieser drei Tage, um die Ich euch gebeten habe, will Ich, dass ihr darüber nachdenkt – über die Freiheit, die durch den Glauben kommt.
ERSTER TAG
Meine Kleinen, an diesem Tag will Ich, dass ihr mit Mir über die verschiedenen Dinge nachdenkt, die eure Gedanken im Blick auf unsere Beziehung „gefangen“ halten.
Was sind die Dinge, die unsere engere Vereinigung zu verhindern scheinen?
Ängste, das Gefühl, unwürdig zu sein, der Perfektionismus, die Anmaßung, der Hochmut – alles, was eine Schranke zwischen Meine Gedanken und die euren stellt.
Es wird euch wie eine Lawine von Dingen vorkommen, Meine Kleinen [Lächeln], Ich verstehe es, und Ich will euch von diesem Gewicht befreien.
Stellt euch Mein Herz vor, Kinder, als ein gewaltiges Feuer. Kommt nun und werft all diese Gedanken und Haltungen ins Feuer. Alle.
Das Feuer der Liebe Meines Herzens ist so beschaffen, dass es alles verzehren kann. [Lächeln]
Satan will euch an sich binden, an die Sünde, an den Tod, an die Verzweiflung, mit der dreifachen Kette: der Kette, die eure Gedanken bindet, euren Verstand; der Kette, die eure Emotionen bindet; der Kette, die euer Herz bindet, eure Seele.
Und Ich bitte euch, euch Meinem Herzen zu nähern und Mich diese Ketten schmelzen zu lassen mit dem immer wachsenden Feuer Meiner Liebe.
Ja, Meine Kleinen, was Ich euch sage, mag wie etwas „Schönes“ klingen und wie etwas „dort oben in den Wolken“ [Lächeln], doch in Wirklichkeit ist das, worum Ich euch bitte, sehr praktisch und sehr konkret. [Lächeln]
Verbringt diesen Tag mit Mir, nahe bei Mir, und bringt Mir bewusst euren Verstand, eure Gedanken, damit Ich sie sichten, verzehren, reinigen und alle Ketten zerbrechen kann, deren sich der Feind bedient hat, um euch von Mir zu entfernen.
Ihr seid umgeben von Unserer Liebe, vergesst das nicht, Kindlein Meines Herzens.
Euer Jesus,
Euer Bruder,
der euch die Freiheit der Kinder Gottes lehrt.
16. August 2017
Jesus.
Meine Kleine, fahren wir fort zu schreiben für unsere Mitarbeiter, unser geliebtes Team.
ZWEITER TAG
Meine Kinder, wie sehr es Mich freut, diese Zeit mit euch zu verbringen, und wie viel Ich in euren Seelen tun kann, selbst in dieser kurzen Zeit. [Lächeln] Das möge euch ermutigen. [Lächeln]
Heute, Meine Kleinen, will Ich, dass wir diesen Tag in der Gesellschaft des Allerheiligsten Geistes Gottes verbringen, des Geistes der Liebe und der Einheit, Dessen, der das Geheimnis Gottes eint – die Personen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Und der euch mit Uns eint. Das Band der Liebe.
Die wahre Göttliche Liebe, die, aus dem Herzen des Vaters hervorgehend, alles Geschaffene erfüllt und umfängt und allem Leben und Freude schenkt. Diese Göttliche Liebe, die die Flamme in der Mitte eurer Seelen ist und von der Ich will, dass sie brennt, wie der Feuerofen Meines Herzens [brennt].
Wie wenig wird diese Liebe verstanden, und wie viele andere „Feuer“ werden in den Herzen Meiner Kinder entzündet an der Stelle dieser Heiligen und Göttlichen Liebe, ganz rein, ganz Freude.
Heute, Meine Kleinen, wollen wir über diese falschen Feuer nachdenken, die in euch brennen mögen und die, weil sie einen „falschen“ oder unreinen Brennstoff verbrennen – denn er kommt nicht von Mir –, Rauch und Gestank und Unglück in euch erzeugen und die eure Emotionen verwirren.
Satan ist der Fachmann im Entzünden falscher Feuer – er löscht Mein Feuer in den Seelen aus durch die Sünde und den Hochmut; er bietet die verschiedenen falschen Brennstoffe leerer Verheißungen von Glück, von Erfolg, von Liebe, von Vergnügen an; und er überredet euch, diese Feuer zu entzünden, damit ihr euch von ihrem Rauch verwirren lasst und er euch so leichter in die Irre führen kann.
Bittet Meinen Heiligen Geist, dass Er komme und euch erleuchte und euch die reine Flamme der Göttlichen Liebe zeige, Unserer Liebe, damit ihr so das Wahre vom Falschen unterscheiden könnt; und indem ihr Ihn jedes andere Feuer verzehren lasst, damit das Seine souverän in eurem Herzen herrsche.
Die Freiheit der Sinne und der Emotionen kann allein dadurch erlangt werden, dass ihr die Wahre und Göttliche Liebe begehrt, die die Unsere ist und die Wir in euch brennen sehen wollen.
Vor der Ursünde waren die Emotionen vollkommen geordnet und dieser Göttlichen Liebe unterworfen, sie hatten ihren Ursprung in Unserer Liebe, sie waren ein Ausdruck Unserer Liebe.
Doch jetzt, nach dem großen Fall und der Trennung von Uns, sind die Emotionen verwundbar und schwach geblieben, sie neigen immer nach unten, weg von Mir – es sei denn, ihr entscheidet euch, sie Mir zu unterwerfen.
Das zu tun ist eine harte Arbeit, Kinder, Ich weiß es, denn auch Ich habe diese Schlacht durchlebt – Ich bin geworden wie ihr, Ich habe eure Kämpfe durchlebt, in allem außer der Sünde –, damit ihr immer auf Mich blicken und wissen könnt, wie ihr handeln und leben sollt. Damit ihr euch erinnert und keine Angst habt, in eurer Schwachheit zu Mir zu kommen, denn Ich verstehe.
Wie unterwerft ihr Mir eure Emotionen, eure Gefühle?
Zuerst: Bittet Meinen Heiligen Geist, dass Er euch sehen hilft, was in diesem Augenblick euren Emotionen und Gefühlen Brennstoff gibt – und fleht Ihn an, euch Seine Liebe zu zeigen, damit ihr vergleichen könnt und, wie ein erfahrener Juwelier, alle falschen „Juwelen“ verwerfen könnt, die einen schönen Anschein haben, in Wirklichkeit aber falsch sind.
Und wie am Ersten Tag [dieser Exerzitien] bringt sie Mir und lasst Mich sie im Feuer Meiner Liebe verzehren, damit einzig Meine Liebe in euch brenne, die reine und heilige Liebe, die alles erleuchtet und alles mit dem Wohlgeruch des Himmels erfüllt.
Danach, Meine Kinder, gebt Mir eure Gefühle und Emotionen und lasst MICH sie an ihren gebührenden Platz und in ihre rechte Ordnung stellen.
Eure Mitwirkung ist euer Glaube und eure Fügsamkeit gegenüber Meinem Willen.
Wenn ihr Mir eure Gefühle und Emotionen gebt, sie Mir anvertraut, dann kann Ich Mein Siegel auf sie legen und sie behüten.
Meine Kleinen, ihr eurerseits werdet so vielen helfen, viele dieser falschen „Götter“ zu erkennen, die sie aus ihren Gefühlen und Emotionen gemacht haben, und ihr werdet ihnen zeigen können, wie sie sich von ihnen lösen und Meine Liebe, Meine Lehre, Meine Wahrheit empfangen.
Sorgt euch nicht, wenn ihr nicht versteht; versucht einfach zu tun, worum Ich euch bitte, so gut ihr eben könnt. Das ist alles. Das Übrige werde Ich tun, im Verborgenen und im Dunkel des Glaubens.
Wie sehr liebe Ich euch!
Indem ihr Mir eure Gefühle und Emotionen gebt, werdet ihr frei von der Tyrannei, die Satan durch sie über euch ausübt.
Die Freiheit des Verstandes durch den Glauben; die Freiheit der Gefühle und Emotionen durch die Wahrheit.
„Die Wahrheit wird euch frei machen.“5
Meine Geliebten, Ich Bin die Wahrheit, und Ich will euch befreien.
Kommt und trinkt von den reinen und reichlichen Wassern der Wahrheit, die aus Meinem Herzen strömen und die Mein Heiliger Geist auch in euch hervorquellen lassen will. Lebendige Quellen der Wahrheit für Meine hungrigen Kinder.
Ich segne euch, Meine geliebten Kinder. Einem jeden werde Ich in diesen Tagen Licht geben, damit ihr Meine Ratschlüsse in diesen Zeiten voller verstehen könnt.
Meine Liebe umgibt euch immer. [Lächeln] Kommt zu Mir. ♥
Euer Jesus,
der euch unendlich liebt +
16. August 2017
Gott Vater.
Meine Kleine, fahren wir fort.
DRITTER TAG
Meine geliebten kleinen Kinder, Kinder Meines Herzens:
Heute bin Ich es, der Vater, euer Abba, der zu euch spricht und euch einlädt, den Tag mit Mir zu verbringen.
Sehr wenige denken an Mich, und noch weniger geben Mir ihre Zeit. Sie vergessen, dass Mein Herz, weil Ich Vater bin, der Einzige und Wahre Vater, besonders empfänglich ist für die Liebe Meiner Kinder.
Meine Kleinen, wie sehr in Ketten sehe Ich alle Meine Kinder: gefesselt durch ihre eigenen Vorstellungen davon, Wer Ich Bin, was Mir gefällt, was es bedeutet, Mein zu sein.
Und Ich will, dass ihr davon frei seid, damit ihr die volle Freiheit Meiner Kinder habt, die Mich schlicht so lieben, wie man einen Vater liebt.
Die Sünde und das Leid, das die Sünde verursacht hat, haben das Bild der Vaterschaft beschädigt, wie Ich es will, wie es in Mir ist und wie Ich es mit Meinen Kindern teilen will.
Wie viel Schmerz habt ihr ertragen müssen, weil diese Beziehungen zwischen euch und euren irdischen Vätern beschädigt und verwundet worden sind durch die Sünde und den Hass Meines Feindes – unseres Feindes.
Darum, Meine Kleinen, ersehne Ich es, dass ihr Mich kennt, dass ihr Mich liebt, dass ihr Mich euch heilen lasst in dieser Beziehung zu Mir als Meine Kinder, damit eure Herzen frei sind, zu Mir emporzufliegen und Meine ganze, liebevolle Umarmung zu empfangen.
Meine Kinder, Ich Bin Gott. Und Ich Bin euer Vater. Ich bin einfach [Lächeln], und Ich habe euch erschaffen, damit auch ihr einfach seid6 – Herzen, die fähig sind, Meine Liebe zu empfangen und Mich als Antwort zu lieben.
Alles, Kinder, läuft darauf hinaus. Alles, was Ich getan habe und tun werde, hatte diesen Zweck, diese Absicht im Sinn: Meinen Kindern Meine Liebe zu geben und dass Meine Kinder Mich lieben und Mich kennen.
Nach der Ursünde, wie viele Schleier sanken da herab mit den Schatten der Sünde und der gefallenen Menschheit. Eure Fähigkeit, Mich klar zu sehen, wurde beschädigt und auf ein Mindestmaß verringert. Und wie hat sich Mein Feind darüber gefreut – über all die Verzerrungen, die er an dem Bild angerichtet hat, das ihr von Mir seht.
Jahrhundertelang, Kinder, Meine Kleinen, habe Ich geheilt, wiederhergestellt, Schleier weggenommen, das Bild erleuchtet, das ihr von Mir habt – mit den verschiedenen Ausgießungen Meiner Gnade, die euch mehr und mehr fähig machen, Mein Licht zu empfangen.
Wenn das Sehvermögen eines Menschen verwundet worden ist, kann es das volle Licht nicht ertragen; es muss nach und nach daran gewöhnt werden.
Mein Jesus ist gekommen, um euch Meiner Gnade und Meiner Umarmung wiederzugeben und um euch ein sichtbares, lebendiges, atmendes Beispiel dafür zu geben, was es bedeutet, Meine Kinder zu sein.
Seine Worte sind einfach, wahr und von einer unergründlichen Tiefe an Gnade, an Geheimnis, an Liebe.
Wie hat Er mit Mir gehandelt? Wie hat Er mit Mir gesprochen?
Mit Liebe und Einfalt; mit einem vollkommenen Vertrauen und einem unbedingten Gehorsam.
So will Ich, dass ihr Mich liebt, dass ihr Mich kennt – als Meine ganz kleinen Kinder –, indem ihr Mich euch an Mein Herz nehmen lasst; und indem ihr Mich Worte der Zärtlichkeit an euer Ohr sprechen lasst; und indem ihr Mich euch Meine Wunder zeigen lasst, wie ein Vater Seinem Kind alle Schönheit zeigt, die Er für es erschaffen hat.
Gebt Mir diese Freude, Meine Kleinen. [Lächeln]
Und ihr werdet die volle Freiheit haben – die heilige, souveräne, Königliche Freiheit Meiner wahren Kinder.
Naht euch Mir heute und lasst Mich euch lehren, Wer Ich in Wahrheit Bin; wie sehr Ich euch liebe; wie glücklich ihr Mich mit ganz kleinen Dingen macht – wie einfach es ist, bei Mir zu sein.
Lasst Mich eure Herzen befreien, Ich brauche sie. [Lächeln]
Und so werden wir gemeinsam vielen anderen helfen, dass auch sie Mich kennen, und [dazu,] das Bild Meiner Vaterschaft in den Herzen aller Meiner Kinder wiederherzustellen.
Wie sehr liebe Ich euch!
Euer Abba,
Euer Vater, der an euch gedacht hat
und euch von JEHER geliebt hat. +
Ein Kommentar
Wenn wir die Botschaften für die Veröffentlichung abschreiben und durchsehen, stoßen wir oft auf Sätze oder Abschnitte, deren Grammatik etwas „eigentümlich“ scheint oder deren Wortwahl ungewöhnlich ist. Der erste Impuls ist, sie „verbessern“ zu wollen, damit sie leichter zu verstehen sind.
Dennoch halten wir es für wesentlich, alles so zu lassen, wie es in der Ursprache diktiert wurde, trotz der scheinbaren grammatikalischen Fehler. Gelegentlich fügen wir ein Wort oder mehrere Wörter in eckigen Klammern [ ] ein, wenn es scheint, dass dieses Wort dem Leser hilft, den Sinn besser zu erfassen. Wohl verbessern wir die Rechtschreibfehler, die mir beim Aufschreiben des Diktierten unterlaufen, und ebenso fügen wir Satzzeichen hinzu oder entfernen sie, um sicherzustellen, dass der Sinn übermittelt wird, den der Herr mitteilen wollte. Die Satzzeichen sind nicht diktiert; ich füge sie hinzu (und andere sehen sie durch), um die Betonung anzuzeigen, die Er gebraucht hat, doch auch hier kann ihr Gebrauch ungewöhnlich sein.
Manchmal erscheinen bestimmte Wörter in einem Absatz großgeschrieben und im nächsten nicht. Die Großschreibung bestimmter Wörter scheint anzuzeigen, dass auf dieses Wort oder auf das, was dieses Wort in dieser bestimmten Niederschrift oder Wendung mitteilt, ein besonderer Nachdruck gelegt wird, und das rührt von der Weise her, in der das Wort ausgesprochen wurde.
Wenn die Übersetzung angefertigt wird, versuchen wir, sie so wörtlich wie möglich zu halten, was eine Herausforderung sein kann, wenn schon das Original eine eigentümliche Formulierung hat.
Es wäre naheliegend zu denken, dass der Herr, da Er vollkommen ist, mit vollkommener Grammatik diktieren würde. Doch mir scheint, dass die Tatsache, dass Er es oft nicht tut, einen Zweck hat und in sich selbst eine Lehre ist.
Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung sind selbstverständlich wichtig, damit die Sprache verständlich und einheitlicher ist. Doch diese können sich mit der Zeit ändern. Die Schreibung der Wörter ändert sich, die Regeln der Grammatik ändern sich, sogar die Bedeutung der Wörter ändert sich.
Ich glaube, der Herr hilft uns, uns nicht zu sehr um die Einzelheiten jeder Sprache zu sorgen, sondern offen zu sein für das, was Er durch die Worte mitteilen will, wie eigentümlich die Form auch sein mag, in der sie ausgedrückt werden. Könnte ich doch weitergeben, was ich beim Empfangen der Botschaften wahrnehme: die Unermesslichkeit hinter jedem Wort, die Weite an Bedeutung, an Liebe, die hinter jedem Satz steht. Das heißt nicht, dass ich es verstehe, ich nehme es nur wahr: „Ich weiß nicht genau, was es ist, aber hier ist etwas SEHR GROSSES …“
Ich hoffe, dass Ihnen das beim Lesen der Botschaften hilft, wenn Sie auf einige der eigentümlichen Wort- oder Satzwahlen stoßen.
Schwester María Amapola de Jesús
Anmerkungen
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Siehe Matthäus 11,28-29. ↑
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Was ich bei diesen beiden Worten wahrgenommen habe, ist, dass Er eine ganz besondere Freude empfängt, wenn wir uns Ihm als Vater nähern, mit dem Vertrauen und der Einfalt eines Kindes, und nicht nur mit der Ehrfurcht eines Knechtes oder der Furcht eines Geschöpfes. ↑
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Der Unterschied zwischen dem bloßen Glauben an Gott – was sogar die Dämonen tun – und dem, Gott wirklich zu glauben, als Seine geliebten Kinder. ↑
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Vgl. Psalm 40(39),18: „Was mich betrifft: Ich bin arm und bedürftig, doch mein Herr wird für mich sorgen.“ ↑
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Vgl. Joh 8,32. ↑
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Vgl. Kohelet 7,29: „Sieh, das allein habe ich gefunden: Gott hat den Menschen einfach gemacht, sie aber haben sich viele Verwicklungen gesucht.“ ↑