Deutsch

2024-05-21 Rückeroberung – Kraft aus einem neuen Pfingsten

Diese Übersetzung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt, damit Sie die Botschaft in Ihrer eigenen Sprache lesen können. Offiziell sind allein die englische und die spanische Fassung dieser Botschaften, die von der Mission of Divine Mercy veröffentlicht werden; Schwester Amapola erstellt diese selbst. Wo diese Übersetzung von der offiziellen Fassung abweicht, gilt die offizielle Fassung.

21. Mai 2024

Kraft aus einem neuen Pfingsten

Auf Spanisch diktiert

HINWEIS: Die Fußnoten werden nicht vom Herrn diktiert. Die Schwester fügt sie hinzu. Manchmal soll eine Fußnote dem Leser verdeutlichen, wie die Schwester den Sinn bestimmter Worte oder Ausdrücke verstanden hat, ein andermal soll sie besser wiedergeben, in welchem Ton der Herr oder die Allerheiligste Jungfrau Maria sprachen.


Die Allerheiligste Jungfrau Maria:

Meine so geliebten Kindlein,

Ich spreche zu euch von Meinem neuen Tepeyac aus,1 wo Ich alle Worte sammeln werde, die Ich euch durch die Jahrhunderte hindurch gesagt habe; wo Ich alle die verschiedenen Gnaden erneuern werde, die euer Himmlischer Vater an Meinen heiligen Orten gewährt hat als Siegel Seiner Liebe und Seines Segens und als Antwort auf das Gebet Meines Mütterlichen Herzens für alle Meine Kinder.2

Wie sehr liebe Ich euch, Kinder – mit der Liebe des Vaters, Meines Sohnes und des Allerheiligsten Geistes Gottes, der wie eine Flamme in Mein Herz herabsteigt, und von dort, wie aus einer Quelle, gebe Ich Ihn euch zu trinken, um eure Herzen zu trösten, um eure Wunden im Geist zu heilen, um eure Leiber zu heilen, wenn es für euer Heil notwendig ist.

Und um euch den Zuspruch zu geben, dass ihr nicht allein seid.

Meine Kinder, ihr Kleinen Meines Herzens, Ich sehe alle eure Wunden, keine bleibt unbemerkt. So wie Ich jede Wunde Meines Jesus gewaschen und geküsst habe, so tue Ich es mit euch – küssend, um zu trösten und um das Gift herauszuziehen, das Satan in seinem Neid euch mit all seinen Machenschaften und Täuschungen eingeimpft hat.

Ich wasche euch eure Wunden mit Meinen Tränen, Ich bedecke sie mit Meiner Liebe, Ich nehme sie in Besitz und bringe sie dem Vater dar, zusammen mit den Heiligen Wunden Meines Jesus.

All die Wunden, die der Schmerz und der Ungehorsam und der Neid Satans verursacht haben – zusammen mit allen Allerreinsten und Allerheiligsten Wunden Meines Jesus, des Unbefleckten, Unschuldigen Lammes, aus Liebe Hingeopfert. Die Einen, um für die anderen Sühne zu leisten.

Blickt auf die Wunden Meines Jesus, auf jene, die Er an Seinem Allerheiligsten Leib trägt, und auf jene, die Sein Herz zerrissen haben und die widergespiegelt in Meinem Herzen leben.

Vergesst sie nicht, Kinder.

Lasst sie euch HOFFNUNG UND KRAFT geben.

Die gewisse HOFFNUNG auf die unermessliche Liebe Gottes selbst zu Seinen Geschöpfen – zu jedem Einzelnen.

Die Liebe, die das EWIGE Gut sucht. EWIG, Kinder. Lasst euch nicht verwirren und vergesst nicht, dass alles, was ihr jetzt seht und durchlebt, vergehen wird. Und dass ihr für diese Ewigkeit leben sollt – für die Göttliche Umarmung, die euch umfangen und erfüllen und heilen wird und in der ihr alles finden werdet, wonach euer Herz sich sehnt.

Nicht hier, Kinder – auf dieser Erde, die jetzt voll ist von Sünde und von Tod für den Geist.

Die Erde selbst seufzt, Kinder, wenn sie die so großen Beleidigungen des Herzens Gottes sieht. Und die Erde selbst wird erneuert werden, verschönt, gereinigt, um die würdige Heimat und das würdige Gefäß der Erneuerten Kirche zu sein, der neuen Himmel und der neuen Erde.

Kinder, jetzt mehr denn je, erneuert eure HOFFNUNG durch euren GLAUBEN an das, was Wir euch sagen, und an das, was Wir für euch tun.

BLICKT ZUM HIMMEL, ZU DER HEIMAT, DIE EUCH VON ANBEGINN BEREITET IST.

Legt die menschlichen Sehnsüchte beiseite und erhebt sie, durch euren GLAUBEN und die heilige und reine HOFFNUNG, zu Sehnsüchten nach Gott, zu Sehnsüchten nach Ewigkeit.

Alles Übrige vergeht – und wie schnell es vergeht!

Erfüllt die Pflichten eures Standes, doch beginnt, die HOFFNUNG DES HIMMELS zu leben und DESSEN, DER IN IHM WOHNT UND DER AUF EUCH WARTET.

Die Frucht des GLAUBENS ist die HOFFNUNG, und die Frucht der HOFFNUNG ist die KRAFT. Und all diese führen zur HINGABE AN GOTT.

Darum bitte Ich euch um euren GLAUBEN, darum spreche Ich zu euch von der Hoffnung und von der Kraft, die euch dahin führt, die vergänglichen Schätze der Erde gering zu achten, um den Schatz der Liebe Gottes in Fülle zu schätzen, der euer Lohn im Himmel sein wird.

Blickt auf die Heiligen Wundmale Meines Jesus. Schaut sie in Meinem Herzen an. Verbergt eure Wundmale in den Unseren und erlaubt Uns, sie mit dem Blut und dem Wasser zu waschen, die aus Ihnen hervorgeflossen sind, damit sie – gereinigt vom Gift Satans und von euren eigenen Taten und Beleidigungen – Unserem Abba angenehm seien als Opfergabe der Liebe, in Nachahmung der Allerheiligsten Opfergabe, die alles erlangt.

Kinder, atmet diese WAHRHEIT, lasst sie wie REINE LUFT bis in die tiefsten Winkel eures Seins eindringen und euch von jedem Gestank Satans befreien und von den menschlichen Maßstäben, die euch so viel Schaden zufügen.

Meine Kinder, ihr fühlt euch schwach, unfähig zu tun, worum Wir euch bitten, unfähig zu widerstehen; besiegt, geängstigt und am Rand der Verzweiflung.

ICH WEISS ES, MEINE KINDLEIN. Und Ich weiß, dass euch am meisten Unsere scheinbare Gleichgültigkeit gegenüber eurem Leiden schmerzt; dass sich nichts ändert, dass nichts geschieht, dass eure Gebete gegen einen verschlossenen Himmel zu prallen scheinen.3 UND WIE SEHR LÄSST EUCH DAS LEIDEN, MEINE KLEINEN. ICH WEISS ES. UND EURE MUTTER ERBARMT SICH UND SPRICHT DARUM ZU EUCH – um euch zu sagen, dass jeder Tropfen eures Leidens gezählt ist und seinen Trost finden wird.

Um euch zu sagen, dass es, um Mein Heer zu formen, einer harten Formung bedarf; die Zeit ist kurz, und ihr müsst im Schmelztiegel des Leidens geformt werden, der Trockenheit und des scheinbaren Verlassenseins durch Uns, damit der Same des GLAUBENS keimt – im Dunkeln – und Wurzeln schlägt – im Dunkeln – und stark und kraftvoll wächst, fähig, dem standzuhalten, was kommt.

Kinder, eure Mutter weiß, was euch bevorsteht, und bereitet euch vor.

Diese Vorbereitung verlangt, dass ihr das Antlitz Meines Jesus seht – Sein wahres Antlitz, nicht das entstellte, das viele von euch gelernt haben und das euch jetzt so viel Verwirrung und Angst bereitet, denn da es nicht die Wahrheit ist, verwundet es euch die Seele.4

Wir werden euch Unsere Antlitze zeigen, und ihr werdet sie in euren Seelen tragen wie Juwelen und wie Schilde. Doch bevor ihr sie empfangt, Kinder, müsst ihr im GLAUBEN gereinigt werden.

All die Prüfungen, die ihr durchlebt, alle Ängste und Finsternisse – wenn ihr sie Uns gebt, nehmen Wir sie und machen sie fruchtbar – die vergangenen, die gegenwärtigen und die künftigen. WIR MACHEN ALLES FRUCHTBAR und erfüllen es mit Leben, wenn ihr es Uns gebt.

Ihr seht das Keimen eines Samenkorns nicht – wie es, hart und trocken und von völliger Finsternis umgeben, zu schwellen und sich zu verwandeln beginnt.

So auch ihr, Kindlein, wenn ihr im GLAUBEN annehmt, was der Vater, voll Liebe zu Seinen Kindern, zulässt.5

Darum sage Ich euch: Blickt durch den GLAUBEN und die HOFFNUNG mit Augen der Ewigkeit und sehnt euch mit einem Herzen der Ewigkeit, und so werdet ihr die KRAFT haben, einen Schritt weiter zu gehen und dann noch einen, in dieser Zeit der unmittelbaren Vorbereitung auf die Schlacht.

Ich erinnere euch noch einmal an das, was an Pfingsten Meinen geliebten Söhnen, den Aposteln, geschah: Sie wurden verwandelt und gestärkt, um die ihnen anvertraute Sendung zu erfüllen, um jeden Preis und ohne irgendein Opfer zu scheuen.

Der Allerheiligste Geist Gottes stieg in ihre Herzen herab und vollendete und besiegelte ihre Vorbereitung.

Dasselbe wird mit euch geschehen, Kindlein. Fürchtet euch nicht.

Was ihr jetzt durchlebt – jeder von euch, ein jeder in so verschiedenen Umständen – ist Teil dieser Vorbereitung, die Seinem Kommen vorausgeht. Es ist die Reinigung, es ist das Ablegen der alten und schmutzigen Kleider, um mit den Gewändern und der Waffenrüstung Meiner Soldaten bekleidet werden zu können.
FÜRCHTET EUCH NICHT.

VERTRAUT, GLAUBT, HOFFT.

Und ihr werdet Kraft empfangen, um dieses Warten zu bestehen.

Ja, Kinder, was verheißen ist, wird sich erfüllen, und was angekündigt ist, wird geschehen.

Die Ströme der Gnade werden von Meinem kleinen Hügel fließen und werden alle reinen Wasser sammeln, die der Vater auf jedem Kontinent, in jedem Volk und in jeder Gegend hat entspringen lassen.

So wie Ich Mein Heer sammle und es mit Meinem Gefolge von Engeln und Erzengeln und mit jedem Himmlischen Chor vereine, so sammeln sich alle Gnaden, die durch die Jahrhunderte hindurch gegeben wurden, um erneuert, gereinigt und aufs Neue in unvorstellbarer Fülle ausgegossen zu werden.

Das Neue Pfingsten, das die Vorbereitung Meines Heeres besiegeln und es für die Schlacht rüsten wird, in der sich auch alle Kräfte des Bösen sammeln werden.6

Die Schlacht ist gewonnen, Kinder, doch sie muss geschlagen und durchlebt und dargebracht werden.

Kinder, versucht nicht, mit euren Vernunftgründen zu begreifen, denn dies sind Göttliche Geheimnisse, die auf dieser Erde unmöglich zu begreifen sind, bei den so gewaltigen Beschränkungen von Zeit und Entfernung und bei eurer so begrenzten Fähigkeit zu begreifen.7

Doch eines Tages, Kinder, werdet ihr sehen, wie sich diese Geheimnisse vor euren Herzen und eurem Verstand öffnen, wie sich eine Blume öffnet, wie die Sonne im Morgengrauen aufsteigt, und ihr werdet sie in all Ihrer Schönheit, WAHRHEIT und Harmonie schauen und werdet die unaussprechliche Liebe begreifen, die die Mitte eines jeden Geheimnisses ist.

Doch jetzt, Kinder, könnt ihr sie noch nicht empfangen, und darum sind der GLAUBE und die HOFFNUNG nötig, damit ihr inmitten der Finsternis, die Satan über jeden menschlichen Bereich zu breiten vermocht hat, IM GLAUBEN sehen und IM GLAUBEN ANNEHMEN und IM GLAUBEN empfangen und IM GLAUBEN diese Göttlichen Geheimnisse lieben könnt – die Warum-Fragen, die euch so sehr ängstigen – bis zu dem Augenblick, in dem ihr sie in Fülle empfangen könnt.

Meine Kinder alle – jeder Einzelne von euch, der auf dieser Erde wandelt und der aus dem Willen des Vaters geboren ist und der durch Meinen Sohn am Kreuz losgekauft worden ist und der darauf vorbereitet wird, das Göttliche Licht des Allerheiligsten Geistes Gottes zu empfangen – erinnert euch an den Himmel und an die Liebe, die euch erwartet.
Erinnert euch daran, dass eure Mutter euch liebt und an eurer Seite steht.

Erinnert euch daran, dass alles Angekündigte sich erfüllen wird.

Erinnert euch daran, dass das, was ihr jetzt durchlebt, nichts ist im Vergleich zu dem, was der Vater für euch bereitet hat – die ewige Freude.

Erinnert euch, Kinder, daran, dass alles Formung ist, dass in allem Gnade ist, um euch zu helfen, und dass ihr eine Mutter habt, die Tag und Nacht vor dem Thron und dem Herzen Gottes für Ihre Kinder eintritt.

Ich bin eure Mutter. Ich liebe euch. Ich führe euch; zögert nicht, Meine Hand zu ergreifen. Ich werde euch zur Erfüllung des Göttlichen Gesetzes führen, Ich werde euch zur Annahme eurer besonderen Sendungen führen, Ich werde euch auf dem Pfad der Heilung so unzähliger Wunden führen, die ihr tragt. Ich werde euch Schritt für Schritt, Sekunde für Sekunde zum Herzen des Vaters führen.

Ihr seid Mein Heer, Kinder, und Ich brauche starke und tapfere Soldaten, voll GLAUBEN und Hoffnung, um euren Brüdern Licht zu geben.

Blickt auf Mich, Kinder, wenn ihr fühlt, dass euch die Kräfte schwinden. Blickt auf Mich und fürchtet euch nicht.

Kommt in Mein Herz, Kinder. Fürchtet euch nicht.

Von Meiner kleinen Kapelle, Meinem kleinen Hügel aus segne Ich euch und schließe euch an Mein Herz.

ERHEBT EUREN BLICK, DENN EURE ERLÖSUNG KOMMT SCHON.8
„DEM, DER AUF DEM THRON SITZT, UND DEM LAMM,
SEI LOB, EHRE, HERRLICHKEIT UND MACHT,
IN ALLE EWIGKEIT.
AMEN.“9
Amen, Kinder. SPRECHT ES MIT MIR:
AMEN. SO SEI ES.
Eure Mutter, die euch liebt und segnet,
Maria, die Allerheiligste, der Morgenstern,
der das Kommen der SONNE der GERECHTIGKEIT und der WAHRHEIT ankündigt.
Eure Königin und euer Friede.

Auszug aus den Worten der Allerheiligsten Jungfrau Maria an den heiligen Juan Diego

im Jahr 1531 in Mexiko, überliefert im „Nican Mopohua“.

„Wisse es, halte es für gewiss, Mein allerkleinster Sohn, dass Ich die vollkommene, Immerwährende Jungfrau, die heilige Maria bin, Mutter des allerwahrsten Gottes, durch Den man lebt, des Schöpfers der Menschen, des Herrn der Nähe und der Unmittelbarkeit, des Herrn des Himmels, des Herrn der Erde.
Sehr wünsche Ich, dass sie Mir hier Mein heiliges Häuschen (Teocalli) errichten, wo Ich Ihn zeigen, wo Ich Ihn erheben werde, indem Ich Ihn offenbar mache: Ich werde Ihn den Menschen geben in all Meiner persönlichen Liebe, in Meinem mitleidenden Blick, in Meiner Hilfe, in Meiner Rettung. Denn Ich bin in Wahrheit eure mitleidende Mutter, deine und die aller Menschen, die ihr auf dieser Erde in einem seid, und der übrigen mannigfachen Geschlechter der Menschen, Meiner Liebenden, derer, die zu Mir rufen, derer, die Mich suchen, derer, die auf Mich vertrauen; denn dort werde Ich ihr Weinen hören, ihre Traurigkeit, um all ihren verschiedenen Kümmernissen abzuhelfen, um ihr Elend, ihre Schmerzen zu heilen.
Und um zu verwirklichen, was Mein mitleidender, barmherziger Blick beabsichtigt, geh zum Palast des Bischofs von Mexiko, und sage ihm, wie Ich dich sende, damit du ihm entdeckst, wie sehr Ich wünsche, dass er Mir hier ein Haus bereite, dass er Mir in der Ebene Meinen Tempel errichte; alles sollst du ihm erzählen, was du gesehen und bewundert hast und was du gehört hast … Nun hast du gehört, Mein geringster Sohn, Meinen Hauch, Mein Wort; geh, tu, was an dir liegt.“

„Und sehr bitte Ich dich, Mein geringster Sohn, und mit Nachdruck trage Ich dir auf, dass du morgen noch einmal zum Bischof gehst. Und lass ihn von Meiner Seite wissen, lass ihn Mein Wollen hören, Meinen Willen, damit er Meinen Tempel verwirkliche und baue, um den Ich ihn bitte. Und wohlan, sage ihm aufs Neue, auf welche Weise Ich, persönlich, die Immerwährende Jungfrau, die heilige Maria, Ich, die Ich die Mutter Gottes bin, dich sende.“

„Höre, leg es in dein Herz, Mein geringster Sohn, dass es nichts ist, was dich erschreckt hat, was dich bedrückt hat; dein Antlitz, dein Herz soll sich nicht beunruhigen; fürchte weder diese Krankheit noch irgendeine andere Krankheit, noch irgendetwas Stechendes, Quälendes.
Bin Ich nicht hier, Ich, die Ich deine Mutter bin? Bist du nicht unter Meinem Schatten und Meinem Schutz? Bin Ich nicht die Quelle deiner Freude? Bist du nicht in der Höhlung Meines Mantels, in der Kreuzung Meiner Arme? Brauchst du noch irgendetwas anderes? Nichts anderes bedrücke dich, beunruhige dich …“


Anmerkungen

  1. Als Sie zu diktieren begann, nahm ich Ihre Gegenwart stark wahr als Unsere Liebe Frau von Guadalupe, und ebenso die besondere Gnade Ihrer Erscheinungen in Mexiko – dass Sie Ihre mütterliche Gegenwart und die Wahrheit Gottes in eine so verwickelte geschichtliche Lage brachte: die Begegnung zweier so verschiedener Kulturen, den Kampf zwischen dem so tief verwurzelten Heidentum (und Schlimmerem) und dem Christentum. Und wie sehr unsere heutige Lage dem gleicht (auch wenn sie jetzt nicht nur eine kleine Gegend betrifft, sondern die ganze Welt) – die Spaltung zwischen der Welt, die Gott verworfen hat und die aufs Neue in das Heidentum (und Schlimmeres) versinkt, und der christlichen Welt – so zersplittert, angegriffen und schwach –, die mehr und mehr innewird, dass die einzige Lösung vom Himmel wird kommen müssen. Und dass, so wie im Jahr 1531 das unmittelbare Eingreifen des Himmels kam, so auch jetzt ein unmittelbares Göttliches Eingreifen kommen wird, ein weit größeres, weil es jede Seele und jeden Ort erreichen muss.

    Darum ist es, wenn Sie sagt „Mein neuer Tepeyac“, kein Geringermachen und kein Versuch, den ursprünglichen Tepeyac zu verdrängen – ganz im Gegenteil –, es ist vielmehr eine Erinnerung an das, was 1531 geschah, als Grund zur Hoffnung, als Erinnerung an die wesentlichen Wahrheiten und als Trost und Zuspruch in dem Wissen, dass Sie wahrhaftig unsere Mutter ist, die für uns sorgt, und dass Gott im Begriff ist, aufs Neue einzugreifen. [Am Ende der Botschaft füge ich Auszüge aus Ihren Worten an Juan Diego bei, denn als Sie sagte „Ich spreche zu euch von Meinem neuen Tepeyac aus“, empfand ich sie als sehr gegenwärtig und lebendig.] ↑

  2. Wenn Sie sagt, dass Sie hier alle Worte und Gnaden sammeln und erneuern wird, die durch Ihre Erscheinungen, Botschaften und verschiedenen Manifestationen im Lauf der Jahrhunderte gewährt worden sind, nehme ich wahr, dass Sie auf die Manifestationen anspielt, von denen Gott uns angekündigt hat, dass sie bald auf diesem kleinen Hügel geschehen werden. Und dass diese bevorstehenden Manifestationen alle übrigen vereinen und ihren Göttlichen Ursprung zeigen und die Gnaden einer jeden von ihnen aufs Neue gegenwärtig machen werden – gleichsam indem sie sie noch einmal ausgießen –, und darum sagt Sie, dass von hier der Strom der Gnade fließen wird, der alle übrigen Wasser vereinen wird. Es ist schwer zu erklären, was ich wahrnehme, aber es ist ganz gewiss kein Kleinermachen der übrigen Erscheinungen, sondern ein Zeigen, dass sie alle Teil Seines Planes sind. Alle haben geholfen und auf diese Stunde vorbereitet. ↑

  3. „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen?“ Jesus gibt uns ein Beispiel dafür, wie Er, nachdem Er die furchtbare Angst im Garten Getsemani durchlitten hatte, den Verrat des Judas, das Verlassenwerden durch Seine Apostel und Jünger, das Gerichtetwerden, die Geißelung, die Demütigung und die Annagelung ans Kreuz – noch die letzte große Wunde erleiden musste, die Todeswunde: das scheinbare Verlassensein durch Gott Vater. Die Kirche, die Sein Mystischer Leib ist, durchlebt jetzt ihr Leiden – und mir scheint, dass wir in jenen letzten Minuten stehen, in denen der Vater das letzte Opfer verlangt: sich dem Anschein nach von Gott völlig verlassen zu sehen und zu fühlen. Er hört uns nicht, Er kommt nicht, obwohl Er uns sagt, dass Er schon „bald“ kommt. Unsere scheinbare Zerstörung in so vielen Bereichen zu sehen und zu fühlen. Und die übermenschliche Anstrengung, weiter zu glauben, zu hoffen, zu vertrauen. Es ist überaus hart und zermürbend. ↑

  4. Ich empfinde, dass „das Antlitz Meines Jesus sehen“ sich darauf bezieht, Ihn in der Wahrheit zu erkennen, und nicht so, wie man Ihn uns gemalt hat – indem man Ihm Sein Königtum, Sein Leiden, Seine Gottheit nimmt und Ihn zu einem bloßen, idealistischen Sozialarbeiter macht. Unsere Seelen begehren das wahre Abbild des Antlitzes Gottes – und darum verwunden diese Entstellungen die tiefste Sehnsucht der Seele: Gott zu sehen und zu erkennen.

    Es ist auch ein Hinweis auf eine Gnade, die der Herr und die Allerheiligste Jungfrau Maria verheißen haben für die Zeit, wenn Ihre Manifestationen auf dem kleinen Hügel kommen – dass, wenn wir Ihre Erscheinungen sehen, Ihre Antlitze unseren Seelen eingeprägt bleiben werden, als Trost, besonders aber als Schutz. Ich nehme wahr, dass es eine notwendige Gnade ist, um den Verführungen des Antichrists widerstehen zu können, der sich für „den Christus“ ausgeben wird, und dass es darum von höchster Wichtigkeit ist, das Antlitz Jesu und Seinen Namen in jeder Lage erkennen zu können, und dass es darum in unsere Seele eingeprägt wird. ↑

  5. Wenige Worte, um jenen so großen und wichtigen Akt unserer Seele auszudrücken, der unser geistliches Leben verwandelt – und der so unendlich viele Gnaden auf die Seele und auf die ganze Welt herabzieht: den Willen Gottes anzunehmen und das, was Er zulässt, auch ohne zu verstehen, warum Er es zulässt. ↑

  6. Mir scheint, dass die Allerheiligste Jungfrau Maria mit diesem „alle“ darauf hinweist, dass es ein Zeichen dieser Zeit ist, dass sich immer mehr all die verschiedenen bösen Mächte öffentlich zusammenschließen, die dem Anschein nach unabhängig sind, in Wirklichkeit aber ein und demselben Plan des Feindes entspringen. Zum Beispiel sehen wir jetzt, dass in den Bereichen der Erziehung, der Regierung, der Wissenschaft, der Unterhaltung und sogar der Religion derselbe Geist der völligen Leugnung Gottes herrscht. ↑

  7. Wenn es schon schwer ist zu verstehen, warum Gott Krankheiten und andere Heimsuchungen bei denen zulässt, die Ihn lieben, so ist es unmöglich, die so entsetzlichen Leiden der Kinder und anderer Seelen zu betrachten, vor allem dort, wo ihre Unschuld in Missbrauch und in Riten von unvorstellbarer Grausamkeit und Finsternis zerstört wird. Wie lässt sich dieses Grauen mit einem guten Gott vereinbaren? Wie viele haben ihren Glauben verloren, als sie diese Frage bedachten: Warum, Herr? Und ich glaube, dass die Allerheiligste Jungfrau Maria uns darum sagt, wir sollten nicht versuchen, es zu verstehen, es zu ergründen, eine menschliche Erklärung dafür zu finden. Vielmehr lädt Sie uns ein zu vertrauen und anzunehmen, dass Gott Sich das Wissen um diese Warum-Fragen bis zur bestimmten Stunde vorbehält. Es geht nicht darum, diese „Warum-Fragen“ beiseitezuschieben, sondern sie fest in den Glauben und die Hoffnung zu legen, die uns sagen, dass „Gott weiß, warum“, und dass wir eines Tages verstehen und sehen werden, dass in allem Seine Liebe wirkt, selbst in der schrecklichsten Finsternis. ↑

  8. Lukas 21,28. ↑

  9. Offenbarung 5,12-14. ↑